Video komprimieren — so geht's
Der schnellste Weg zu einer kleineren Datei führt über den Browser: Video hineinziehen, Zielgröße wählen, fertig. Nichts wird hochgeladen, nichts installiert, kein Konto nötig.
Video hier ablegen oder durchsuchen
MP4 · MOV · WebM — direkt hier komprimiert, nichts hochgeladen
100% auf dem Gerät · kein Signup · kein Wasserzeichen
Kompressor wird geladen…
Größere Dateien dauern länger — Ihre CPU erledigt die Arbeit, privat.
In vier Schritten zur kleineren Datei
- 1
Seite öffnen
Diese Seite in einem aktuellen Browser öffnen — am Rechner oder am Handy. Es gibt nichts zu installieren und kein Konto anzulegen: Das Werkzeug steht direkt auf der Seite.
- 2
Video hinzufügen
Eine MP4-, MOV- oder WebM-Datei hineinziehen oder über den Dateidialog auswählen. Sie wird direkt in die Seite geladen und bleibt auf Ihrem Gerät.
- 3
Zielgröße festlegen
Eine Vorgabe wählen — Outlook 20 MB, WhatsApp 16 MB, Gmail 25 MB — oder eine eigene Größe eintragen. Aus der Länge des Clips wird die passende Bitrate berechnet.
- 4
Komprimieren und speichern
Die Kodierung übernimmt Ihr eigener Prozessor. Danach laden Sie die kleinere MP4-Datei herunter und sehen die Größe vorher und nachher direkt nebeneinander.
Welche Zielgröße brauchen Sie wirklich?
Für den Mailversand. Der klassische Outlook für Windows lehnt Anhänge über 20 MB (20.480 KB) bei POP3-, IMAP- und HTTP-Konten standardmäßig ab und meldet, die Datei sei größer als der Server erlaubt; bei einem Exchange-Postfach gilt stattdessen das serverseitige Limit, laut Microsoft standardmäßig 10 MB (Microsoft Learn, KB 2813269, geprüft am 6. September 2026). Gmail nimmt beim Senden 25 MB an (Gmail-Hilfe, geprüft am 6. September 2026). Im Zweifel ist 20 MB die Größe, mit der eine Mail im deutschen Büroalltag durchgeht — dafür gibt es die Seite für E-Mail-Anhänge.
Für Messenger. WhatsApp spielt Videos nur bis 16 MB direkt im Chat ab; alles darüber wird abgewiesen oder von WhatsApp selbst noch einmal zusammengedrückt. Discord erlaubt kostenlosen Konten seit Mitte August 2026 20 MB pro Datei statt der vorherigen 10 MB. Passende Vorgaben liegen auf den Seiten für WhatsApp und für Discord bereit.
Nach Dateityp. Kommt das Material aus einer bestimmten Quelle, beginnen Sie dort: MP4 komprimieren, MOV komprimieren für Aufnahmen von iPhone und Mac oder WebM komprimieren. Heraus kommt immer eine MP4-Datei mit H.264, die überall abspielbar ist.
Drei Stellschrauben — und welche am meisten bringt
Die Bitrate bestimmt, wie viele Daten pro Sekunde Video ausgegeben werden. Sie zu senken ist der eigentliche Vorgang beim Komprimieren, und genau daran drehen die Vorgaben für Sie. Die Auflösung ist der zweite Hebel: In einem 4K-Bild stecken viermal so viele Pixel wie in Full HD, deshalb spart das Herunterrechnen auf 1080p sehr viel Platz, ohne dass man auf einem Telefondisplay etwas davon sieht.
Die Länge entscheidet aber am deutlichsten. Dieselbe Zielgröße verteilt sich auf einen kurzen Clip viel großzügiger als auf ein langes Video: Wer eine Aufnahme von vier Minuten vorher auf die entscheidenden vierzig Sekunden kürzt, hat bei gleicher Dateigröße das Sechsfache an Bitrate zur Verfügung. Das Kürzen erledigen Sie oben im Werkzeug oder auf der Seite Video schneiden.
Eine Regel gilt immer: nur einmal neu kodieren. Ein bereits exportiertes und komprimiertes Video ein zweites Mal zu komprimieren summiert die Verluste. Legen Sie die Zielgröße einmal fest und bewahren Sie das Original auf, falls Sie später eine andere Größe brauchen. Wie viel dabei sichtbar bleibt, steht auf der Seite Video komprimieren ohne Qualitätsverlust.
Warum im Browser und nicht auf einem Server?
Die meisten Dienste, die sich „online" nennen, laden Ihre Datei auf fremde Server, rechnen sie dort und schicken sie zurück. Bei großen Dateien dauert das lange, und bei Aufnahmen aus dem Betrieb, mit Kundendaten oder mit erkennbaren Personen ist es eine Weitergabe an einen Dritten, die Sie erklären müssen. Genau diese Frage stellt sich in Deutschland früher als anderswo.
Hier entfällt sie: Die Kompression läuft mit WebAssembly in Ihrem eigenen Browser. Es gibt keinen Upload, keine Warteschlange und keinen Auftragsverarbeiter. Nach dem ersten Laden können Sie die Netzwerkverbindung trennen und weiterarbeiten — der einfachste Beweis dafür, dass das Video das Gerät nicht verlässt. Wie das technisch funktioniert, ist auf der Seite Video online komprimieren beschrieben.
Loslegen können Sie oben auf dieser Seite oder direkt beim kostenlosen Video-Kompressor auf der Startseite.
Häufig gestellte Fragen
Wie komprimiere ich ein Video kostenlos?
Ziehen Sie die Datei in das Werkzeug auf dieser Seite, wählen Sie eine Zielgröße und laden Sie das Ergebnis herunter. Es kostet nichts, verlangt keine Anmeldung und setzt kein Wasserzeichen — und da alles im Browser läuft, wird nichts hochgeladen.
Wie groß darf ein Video im Outlook-Anhang sein?
Der klassische Outlook für Windows lässt bei POP3-, IMAP- und HTTP-Konten standardmäßig 20 MB zu; bei einem Exchange-Konto gilt das serverseitige Limit, das Microsoft mit standardmäßig 10 MB angibt. Wählen Sie also 20 MB, wenn Ihre Firma nichts anderes vorgibt, und im Zweifel 10 MB.
Wie komprimiere ich ein Video ohne Qualitätsverlust?
Ganz ohne Verlust geht es beim Neukodieren nicht. Nah dran kommen Sie so: die größte Zielgröße wählen, die der Empfänger zulässt, die Auflösung beibehalten und das Video nur ein einziges Mal komprimieren. Die meisten Aufnahmen tragen mehr Bitrate mit sich, als sie brauchen — eine maßvolle Kompression sieht man daher nicht.
Geht das auch auf dem Handy?
Ja. Öffnen Sie die Seite im Browser Ihres Telefons, wählen Sie ein Video aus der Galerie und komprimieren Sie es dort. Es wird keine App installiert, und die Aufnahme bleibt auf dem Gerät.
Wird mein Video auf einen Server geladen?
Nein. Die Kompression läuft vollständig im Browser mit WebAssembly. Nur das Programm selbst wird einmal von einem öffentlichen CDN geladen; danach funktioniert die Seite sogar ohne Internetverbindung.